Blätter

Mit einem bunten, einem gefallenen Blatt

fängt Liebe oder ein Leiden an.

Es könnten jetzt viele folgen.

Geschmiedet mit tippender Hand.

Die Spekulation des Poetischen.

Hinein ins Menschenleben schreibend

und verdichtend. Auch vernichtend.

Wie jedes Jahr. … Jedes Jahr.

Kein Hauch des Südens mehr

im erinnerten Konstrukt.

Ein Tag des Zorns im Neuronalen.

Leben eben!? Und wozu?

Vllt der Worte wegen,

der Tropfen der Ewigkeit, die

unsere Zunge befeuchten wie

guter Wein die Seele eines Süchtigen.

Zu lieben ins Blaue hinein?

Um das Nichts zu denken?

Wer hätte nicht gedacht, dass im 

Schatten dieser Kirche das Glück

zu finden sei?!

Was versteht man schon…

nicht einmal den Kreislauf der Jahreszeiten,

das Karussel der Worte und Gesten, das Leben eben.

Eifel-Trip (hommage à Lacan)

Es ist wie Magie, unsichtbare Wellen schwingen sich auf und nicht davon, haben sie doch ein Ziel, einen Fixpunkt, dem sie zugesendet werden. Wie aber lautet der Name der Rose? Wo ist der Graben zwischen den Signifikanten? Die Eifel ist umgeben von abgeklärtem Wasser und weiß: „Le je n’est pas le moi.“ Das geknipste Imago, auch wenn es mit tausend Millionen Pixel photographiert wurde, wird nie recht ins Bild passen. Aber vielleicht vermag jemand die Signifikantenkette zu sprengen!? Findet jemand den roten Knopf im Wald der Codes? Buuuuuuuummmmm! War nur ein Scherz, das „Versprechen zukünftiger Ganzheit“ kann (auch) hier nicht erfüllt werden.