überlegung

an einem sommertag (mittsommer)
sprach eine wilde rose zu mir:
siehst du dein leben? hörst du deinem herzen zu?

auf island, zum beispiel, brach ein vulkan aus.
zu dieser zeit.
und heute auch.
immer eigentlich…

die musik schallte laut 
in meinem kopf,
ein schöner vogel flog nah vorbei
zu einer schönen blume hin.

die körper tanzten zu wilder musik,
um ein schwedisches feuer,
kleider rauschten an dessen zungen entlang,
körper taumelten und fielen in der letzten stunde.

es gibt kein entrinnen, vor dem morgen,
noch gibt es die jahreszeiten des lebens.
die richtung gewiss ist unbekannt,
die zukunft ist ein helles grauen.

sie sagte noch: lass es sprechen, 
in welcher sprache auch immer, 
dein herz.
so lebe, sei tanz, sei musik,
sei mein.
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jetztort

das spiegelbild bin ich
vergangen in millisekunden
ständig verändert,
da es mich zu gut kennt.

die stunde, die wir verpassten,
und andere, ortlose zeiten.

wo bist du?
leben...
wo?
halt...

überall ist jetzt
immer du dort

gegenwärtig
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Zeiten

Die Erinnerungen
zerlaufen ausgeschmückt
im Synaptischen Meer;
Doch nur dem schlagenden Herzen
steckt im Dasein
alle Weisheit und
Liebe.
Was letztlich bleibt...
ist das chaotische Rauschen
in uns.
Mit Sternenlicht
in den Augen.
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