Worte

worte
wer braucht sie
statt nähe
worte wie stille
einsames sprechen
raumweit grenzenlos
lärmende stadt
wo die silben
menschenleer
verebben

wo ist dein zugesagtes,
heilendes, 
alles aufhebendes,
wo ist dein wort,
das lebendig macht,
gott?

deine worte wie
eis und feuer,
schmelzende zungen
ineinander gelegt
klingt es nach 
in den ohren
das rauschen
des 
seins.