überlegung

an einem sommertag (mittsommer)
sprach eine wilde rose zu mir:
siehst du dein leben? hörst du deinem herzen zu?

auf island, zum beispiel, brach ein vulkan aus.
zu dieser zeit.
und heute auch.
immer eigentlich…

die musik schallte laut 
in meinem kopf,
ein schöner vogel flog nah vorbei
zu einer schönen blume hin.

die körper tanzten zu wilder musik,
um ein schwedisches feuer,
kleider rauschten an dessen zungen entlang,
körper taumelten und fielen in der letzten stunde.

es gibt kein entrinnen, vor dem morgen,
noch gibt es die jahreszeiten des lebens.
die richtung gewiss ist unbekannt,
die zukunft ist ein helles grauen.

sie sagte noch: lass es sprechen, 
in welcher sprache auch immer, 
dein herz.
so lebe, sei tanz, sei musik,
sei mein.
Veröffentlicht unter Lyrik

Nächtliche Stimmung, très triste

All das Leid der vergangenen Wochen, so nah und so real und so unendlich traurig das Schicksal vieler Menschen… all diese schrecklichen Bilder zerstörter Existenzen, fortgerissener Leben… in Gedanken, Worten und mit kleinen Taten bei allen, in stillem Gedenken… in liebevoller Erinnerung an sehr nette, zwischenmenschliche Begegnungen und dieser ausgesprochen großen Hilfsbereitschaft, die hoffen lässt auf eine bessere Zukunft… (ich Optimist!)…

jetztort

das spiegelbild bin ich
vergangen in millisekunden
ständig verändert,
da es mich zu gut kennt.

die stunde, die wir verpassten,
und andere, ortlose zeiten.

wo bist du?
leben...
wo?
halt...

überall ist jetzt
immer du dort

gegenwärtig
Veröffentlicht unter Lyrik